Gaming-PC 600 Euro: Hardware-Empfehlungen Selbstbau bzw. Eigenbau

Grafik: Eigene Darstellung, enthält Bild von Depositphotos.com / © SlezakPatrik

Gaming-PC 600 Euro

Stand der PC-Konfiguration: Februar 2019
Mit dem Gaming-PC 600 Euro ist eine interessante Preisklasse erreicht.

Mit dem Budget von 600 Euro können wir auf vernünftige Mittelklasse-Hardware setzen und erhalten einen Gamer-PC, der Games in Full HD-Auflösung flüssig wiedergeben kann.

Unsere Build-Empfehlung für den Gaming-PC 600 Euro hat deshalb ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hardware-Liste Gaming-PC 600 Euro

Die Build-Liste ist an den Gaming-PC 500 Euro angelehnt, jedoch investieren wir in zwei Upgrades.

Einerseits kommt eine schnellere AMD Radeon RX 580 zum Einsatz und andererseits setzen wir statt einer konventionellen Festplatte auf eine flottere SSD.

600 € Gaming-PC selber zusammenstellen: Hardware-Empfehlungen für den Eigenbau / Selbstbau

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KomponenteEmpfehlungDetails
CPUIntel Core i3-8100Intel Core i3-8100Preis prüfenBewertungen lesen

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MainboardAsus Prime H310M-KAsus Prime H310M-KPreis prüfenBewertungen lesen

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GrafikkarteGigabyte AMD Radeon RX 580 GamingGigabyte AMD Radeon RX 580 GamingPreis prüfenBewertungen lesen

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RAMCorsair Vengeance LPX 8 GBCorsair Vengeance LPX 8 GBPreis prüfenBewertungen lesen

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FestplatteSanDisk Ultra 3D SSD 500 GBSanDisk Ultra 3D SSD 500 GBPreis prüfenBewertungen lesen

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GehäuseThermaltake Versa H15Thermaltake Versa H15Preis prüfenBewertungen lesen

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NetzteilThermaltake Hamburg 530 WThermaltake Hamburg 530 WPreis prüfenBewertungen lesen

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Optisches Laufwerkkein Optisches Laufwerk

Gesamtpreis für den 600 Euro Gaming-PC ca. 570 € - 630 €

Hardware-Tagespreise können zu Preisschwankungen führen. Bitte aktuelle Preise abrufen und Komponenten für 600 Euro Gaming-PC auf Vollständigkeit prüfen.

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Komponenten in der 600 Euro Preisklasse

CPU: Intel Core i3-8100

Auch hier verbauen wir den Intel Core i3-8100.

Dieser ist aktuell eine Gaming-CPU mit interessantem Preis-Leistungs-Verhältnis und hat genug Power, um aktuelle Games zu beschleunigen.

Zum Einsatz kommt die Boxed-Variante und wir verwenden den mitgelieferten CPU-Lüfter.

Für die CPU benötigen wir ein aktuelles Mainboard (Coffee Lake kompatibel, LGA 1151-v2).

Grafikkarte: Gigabyte AMD Radeon RX 580 Gaming

Wir haben beim 600 Euro Gaming-PC mehr Budget zur Verfügung und investieren es unter anderem in eine leistungsstärkere Grafikkarte.

Die Gaming-Grafikkarte ist fast immer das „Nadelöhr“ in einem Gaming-PC, weshalb es fast immer Sinn macht, mehr Budget bei einem PC-Build auch in die Grafikkarte zu stecken.

Hier setzten wir auf die Gigabyte AMD Radeon RX 580 Gaming mit 8 GB GDDR5-VRAM.

Beachte bitte, dass die Leistung bei dieser Grafikkarte stimmt, jedoch der Lüfter nicht unbedingt der leiseste ist.

RAM: Corsair Vengeance LPX 8 GB

Beim Gaming-Arbeitsspeicher bleibt alles unverändert.

Wir greifen zu 8 GB DDR4-RAM und nehmen die Corsair Vengeance LPX 8 GB.

Arbeitsspeicher bietet nur wenig Sparpotenzial und 8 GB RAM sind für einen aktuellen Gaming-PC ausreichend.

Mainboard: Asus Prime H310M-K

Auch im 600 Euro Gaming-PC steckt das Asus Prime H310M-K.

Das mATX-Mainboard ist eine günstige aber gute Wahl und wir können erneut ein kompaktes Gehäuse wählen.

Festplatte: SanDisk Ultra 3D SSD 500 GB

Eine SSD statt einer konventionellen HDD ist immer ein tolles Upgrade.

Zwar hat die Festplatten-Technik keine direkte Auswirkung auf die FPS (Frames-per-Second). Jedoch wirkt das System insgesamt „responsiver“.

Wir entscheiden uns hier für die SanDisk Ultra 3D SSD 500 GB als Gaming-Festplatte.

Gehäuse: Thermaltake Versa H15

Bei diesem Build verwenden wir ebenfalls das Thermaltake Versa H15 als Gaming-Gehäuse.

Die Qualität ist vernünftig und der Preis stimmt ebenfalls. Einen 120 mm-Gehäuselüfter gibt es mit dazu.

Die Gigabyte AMD Radeon RX 580 Gaming passt locker in das Case (Länge: 23,2 cm).

Es ist Platz für Grafikkarten bis zu einer Länge von 31,5 cm.

Netzteil: Thermaltake Hamburg 530 W

Wir haben die Watt-Zahl für die „Rumpf-Konfiguration“ im Netzteil-Rechner berechnet.

Es wird ein maximaler Leistungsbedarf von 367 Watt bzw. 417 Watt mit Puffer ausgegeben (Berechnungsergebnis).

Da dabei noch die Peripherie fehlt (z.B. USB-Geräte) und etwas Raum für Erweiterungen nicht schadet, suchen wir nach einem 500 Watt-Netzteil.

Wir werden beim Thermaltake Hamburg 530 W fündig

Ein Gaming-Netzteil mit höherer Wattzahl macht beim Gaming-PC 600 Euro kaum Sinn – es ist eine ausreichend hohe Watt-Reserver eingeplant.

Kein optisches Laufwerk

Ein optisches Laufwerk sehen wir bei kaum einem PC-Build vor.

Das Betriebssystem lässt sich mit einem USB-Bootmedium installieren und im täglichen Betrieb bezieht man Software bzw. Games ohnehin meist als Download.

Empfohlene Peripherie für den Gaming-PC-Eigenbau

Der 600 Euro Gaming-PC ist ein Eigenbau mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das sollte sodann auch als Credo für die Peripherie gelten.

Wir wählen zur optionalen Ergänzung deshalb einen Monitor, eine Gaming-Maus und eine Gaming-Tastatur mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Peripherie für den 600 Euro Gaming-PC: Empfehlungen zum Selbstbau

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TeilEmpfehlungDetails
MonitorAsus VS247HR (23,6 Zoll, Full HD)Preis prüfenBewertungen lesen

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Gaming-MausSharkoon Shark ForcePreis prüfenBewertungen lesen

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Gaming-TastaturSharkoon Skiller SGK4Preis prüfenBewertungen lesen

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Leistung, Benchmark und Performance

Mit unserem 600 Euro Gaming-PC kannst Du aktuelle Games in Full HD und hohen Details flüssig spielen.

Schielst Du in Richtung WQHD oder VR, solltest Du mehr investieren.

Hier sind der 800 Euro Gaming-PC oder der 1000 Euro Gaming-PC eine gute Wahl.

Sollte 4K ein Thema sein, bist Du in dieser Preisklasse und mit diesem Custom-Build nicht gut aufgehoben.

Hierfür haben wir eine spezielle Build-Liste für einen 4K Gaming-PC.

Daddelst Du ohnehin mit einem Full HD-Monitor und willst das auf absehbare Zeit nicht ändern, bist Du mit dem Gaming-PC für 600 Euro jedoch gut aufgehoben.

Du hast auch Zukunftssicherheit, sofern Du bereit bist, notfalls die Detailstufe bei neuen Games herunter zu regeln.

PC-Performance: Full HD, WQHD, VR und 4K

  • Full HD
  • WQHD
  • VR
  • 4K
  • Nope
    Geht so
    Läuft
    Rakete

Hinweise zum Eigenbau / Selbstbau

Das zusätzliche Budget beim Gaming-PC 600 Euro stecken wir in einen bessere Grafikkarte und ein SSD-Upgrade.

Die 600 Euro-Preisklasse ist interessant: Du bekommst hier für ein überschaubares Budget einen Gamer-PC, mit dem Du fast alle Games in Full HD-Auflösung und bei hohen Details flüssig spielen kannst.

Liebäugelst Du hingegen mit WQHD, VR oder 4K, ist die 600 Euro Preisklasse keine gute Wahl für einen neuen Gamer-PC.

mm
Patrick
Hallo bei Gaming Rigs! Ich bin Patrick. Mein erster „Gaming-PC“ war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier vor allem zu Komponenten und Technik.