144 Hz Monitor: Vergleich 24 Zoll / 27 Zoll Gaming-Monitor mit Full HD, WQHD und 4K

Grafik: Eigene Darstellung, enthält Bild von Acer

144 Hz MonitorDrei Monitor-Trends beschäftigen die Gaming-Szene: Neben 4K-Displays und HDR sind 144 Hz Monitore gefragt.

Vorteil 144 Hz Gaming-Monitor: Im Unterschied zu vielen 4K-Monitoren, die derzeit oftmals noch mit 60Hz Bildwiederholfrequenz arbeiten, sind die schnellen Monitore gut für Gamer geeignet.

Bislang gibt es da nur wenige Ausnahmen wie den Acer Predator X27, der mit 4K bzw. Ultra HD, 144 Hz Quantum Dot und HDR gleich alle aktuellen Monitor-Technologien vereint.

Mehr zum Thema 144 Hz Monitor beschreiben wir hier.

144Hz Monitor: Vorteile / Unterschiede

144 Hz und Auflösungen (Full HD, WQHD, 4K)

Zwangsweise widersprechen sich 4K und 144Hz nicht.

144 Hz Bildschirme gibt es derzeit jedoch meist mit Full HD (1080p) oder WQHD (1440p) Auflösung.

Das wird sich bald ändern, denn die ersten Monitore mit 4K @ 144Hz sind verfügbar und weitere sind angekündigt.

Bis dahin gilt jedoch: 144 Hz Monitore bieten meist nicht die größtmögliche Auflösung. Stattdessen liegt die Bildwiederholfrequenz deutlich über den üblichen 60Hz.

Übliche Bildwiederholfrequenzen bei einem Gaming-Monitor sind 60 Hz, 120 Hz und 144 Hz. Außerdem gibt es die ersten Monitore mit 240 Hz (siehe 240Hz Monitor).

Vorteile 144 Hz Monitor

Was bringen nun 144 Hz beim Gaming?

Anders als alte Röhrenmonitore flimmern LCD-Monitore zwar nicht. Die Kristalle verändern schlichtweg die Farbe.

Jedoch lässt eine höhere Bildwiederholfrequenz den Bildablauf flüssiger wirken.

Folgende 144 Hz-Monitor-Vorteile gibt es:

  • Reduzierung Tearing / Input-Lag
  • Schnelle Reaktionszeiten
  • Subjektiv harmonischerer Bildablauf

Zentrale stärke beim 144 Hz Gaming-Monitor ist also die flotte Bildwiederholung.

Das spricht vor allem Gamer an, die kompetitiv spielen und da wiederum bei FPS-Games wie CS:GO oder Overwatch aktiv sind (siehe z.B. CS:GO-Monitor).

Die Vorteile kann man vor allem bei Games, jedoch eingeschränkt auch beim Arbeiten auf dem Desktop, bemerken.

Wie positiv der Unterschied wahrgenommen wird, variiert jedoch von Anwender zu Anwender.

Es gibt also auch eine subjektive Komponente bei der Frage, ob sich der Umstieg auf einen 144 Hz Monitor lohnt.

Zweifelsohne jedoch gibt es in der Gaming-Szene aktuell einen Trend zu 144 Hz Bildschirmen. Populär sind vor allem 24 Zoll-Modelle.

Die meisten Bildschirme sind mit einem Full HD-Panel ausgestattet. Es gibt jedoch auch WQHD-Monitore. Letztere dann vornehmlich mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale.

Meist kommt ein TN-Panel (geringe Reaktionszeiten, weniger prächtige Farbwiedergabe) zum Einsatz. Einige Monitore sind auch mit IPS-Panel (höhere Reaktionszeiten, aber prächtigere Farbwiedergabe) zu haben.

Im folgender 144 Hz Monitor-Liste schauen wir uns einige der besten Gaming-Monitore mit 24 Zoll und 27 Zoll genauer an.

144 Hz Gaming-Monitor 2019

144 Hz Monitor: Empfehlungen 24 Zoll

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144 Hz Monitor: Empfehlungen 27 Zoll

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Trends Gaming-Monitor mit hoher Bildwiederholfrequenz

4K @ 144 Hz mit DisplayPort 1.3

Zwar unterstützen die aktuelle Grafikkarten-Generation ab Nvidia Pascal und AMD Polaris bereits DisplayPort 1.3.

Doch bislang sind Monitore mit passendem Anschluss noch Mangelware.

DisplayPort 1.3 ist nämlich Voraussetzung für 4K mit 144Hz. Darunter liegende Spezifikationen schaffen maximal 60 Hz.

Ähnlich sieht es bei HDMI aus. Bei HDMI 2.0 a / b ist bei 4k @ 60 Hz Schluss. Bis klar ist, wie HDMI 2.1 spezifiziert sein wird, dauert es noch.

DisplayPort 1.3 ist also das einzige Interface, was 4K @ 144 Hz erlaubt.

Die ersten 144 Hz Monitore, die mit einem passenden Panel und DisplayPort 1.3 für 4K @ 144Hz ausgestattet sind, wurden jedoch bereits als Prototypen gezeigt und sind teilweise bereits auch verfügbar.

Dazu gehört z.B. der Acer Predator X27.

In Kürze dürften noch mehr 144 Hz Bildschirme verfügbar werden, die auch die 4K-Auflösung mit hoher Bildwiederholfrequenz ausgeben können.

240 Hz Gaming-Monitor

Der 240 Hz Gaming-Monitor ist noch eher ein Nischenphänomen.

Viele Gamer Fragen sich auch: Wenn ich bereits einen Monitor mit 100 Hz, 120 Hz oder 144 Hz habe, sind 240 Hz dann überhaupt noch sinnvoll oder ist das ein bloßer Exzess?

Direkt vergleichbar war ein 240 Hz Monitor bislang nicht mit einem 144 Hz Monitor.

Denn beim „frühen“ 240 Hz Monitor wird ein Bildsignal mit 120 Hz verarbeitet. Die 240 Hz ergeben sich dadurch, dass das 120 Hz Signal mit weiteren 120 Hz Dunkelphasen, bei denen das LED-Backlight abgeschaltet ist, ergänzt wird.

Das sollte folgenden Effekt minimieren.

Was auch bei Monitoren mit hohen Bildwiederholfrequenzen nicht eliminiert werden kann, ist die technische Schaltzeit. Also die Zeit, die ein Kristall im Panel benötigt, um seinen Zustand zu ändern.

Diese Reaktionszeit liegt bei schnellen Monitoren bei 1 ms, bei anderen Monitoren höher.

Wie hoch die Umschaltdauer wirklich ist, das hängt auch davon ab, von welchem Farbton auf welchen neuen gewechselt wird.

Die dadurch je nach Bildausschnitt unterschiedliche Umschaltdauer kann zu teilweisen Ghosting-Effekten führen. Genau hier setzen 240 Hz Monitore an.

Ein Beispiel dafür ist der Eizo Foris FG2421.

Der 240 Hz Monitor wandelt intern 120 Hz auf 240 Hz um und fügt Dunkelphasen hinzu, so dass durch die technische Umschaltdauer hervorgerufene „Nachzieheffekte“ minimiert werden.

Mittlerweile gibt es auch Monitore mit „nativen“ 240 Hz.

Zu nennen ist hier beispielsweise der BenQ Zowie XL2546 (24,5 Zoll, Full HD, 240 Hz).

Diese werden einstweilen jedoch wohl weiterhin eher ein Nischenphänomen bei ambitionierten Gamern und im e-Sport-Bereich bleiben.

mm
Patrick
Hallo bei Gaming Rigs! Ich bin Patrick. Mein erster „Gaming-PC“ war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier vor allem zu Komponenten und Technik.
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